Oberschule | offene Ganztagsschule
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Schulprogramm

Schulspezifische Rahmenbedingungen

Die Schule Am Leher Markt ist eine von insgesamt elf Oberschulen in Bremerhaven.

Innerhalb Bremerhavens befindet sie sich im Stadtteil Lehe. Die Gesamtfläche beträgt 16,16 km² und die Einwohnerzahl ca. 40.000 im Jahr 2017. Lehe liegt nahe der Mündung der Geeste in die Weser, unweit deren Mündung in die Nordsee. Der alte Ortskern liegt auf den Ausläufern der Hohen Lieth, die dem Ort vermutlich auch ihren Namen gab. Der zentral gelegene Stadtteil grenzt im Norden an die Stadtteile Weddewarden und Leherheide. Im Südwesten befindet sich der Stadtteil Mitte(das alte Bremerhaven), und dahinter im Süden der Stadtteil Geestemünde.

Das ursprüngliche einzige Schulgebäude aus 1974 besteht aus einem Hauptgebäude, der SALM I, mit angrenzender Dreifachturnhalle sowie einem Anbau mit Tagungsraum, Lehrmittelbücherei, Schülerbibliothek, Schülermensa, Lehrerarbeitsräumen und seit 2016 einem weiteren, etwa 300 m entfernten Schulgebäude aus dem 19. Jahrhundert (ehemals Zwinglischule), in dem die neunten und zehnten Klassen der Schule untergebracht sind. Eine Bewegungshalle und ein weiterer großer Schulhof gehören ebenfalls zu dieser Dependance, der SALM II.

Mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 ist die ehemalige, traditionsreiche Gesamtschule SALM zu einer Oberschule geworden, in der die Klassenstufen 5 bis 10 beschult werden.

In 27 Klassen besuchen im Jahr 2017 ca. 600 Schüler aus verschiedenen Nationen die Schule. Regulär ist die SALM eine vierzügige Schule.

Die Schule Am Leher Markt ist eine offene Ganztagsschule, die den Schülern an vier Tagen in der Woche die Möglichkeit zum Mittagessen und Nachmittagsangebote in unterschiedlichen Bereichen bietet. Am Vormittag wird ein Betreuungsangebot vom Team der Ganztagsschule vorgehalten.

 

Positionierung im örtlichen Schulangebot

Der Großteil der Schüler, die unsere Schule nach der vierten Klasse anwählt, kommt aus dem direkten Einzugsgebiet und hat zuvor die umliegenden Grundschulen besucht. Dazu gehören die Marktschule, Lutherschule, Amerikanische Schule, Astrid Lindgren Schule und die Gaußschule I.

Schüler aus weiter entfernten Stadtteilen wählen die Schule Am Leher Markt in der Regel aufgrund des naturwissenschaftlichen Schwerpunktes oder des in Bremerhaven einmaligen Schulprofils „Fußball“ an.

 

Detaillierte räumliche Situation der Schule

Die SALM befindet sich im Stadtteil Lehe, das Hauptgebäude (SALM1) in der Brookstraße 7, das Nebengebäude (SALM2) in der Lange Straße. Der Schulhof der SALM1 ist in zwei Bereiche unterteilt. Im hinteren Bereich befinden sich zwei Fußballplätze, mehrere Basketballkörbe, Skateboardrampen und verschiedene Sitzgelegenheiten. Der vordere Teil des Schulhofes wird gemeinschaftlich mit der angrenzenden Grundschule genutzt. Dort haben die Schüler unseres fünften und sechsten Jahrgangs die Möglichkeit, auf dem Klettergerüst und auf einem kleineren Fußballplatz zu spielen. In der SALM2 sind der neunte und der zehnte Jahrgang untergebracht. Der begrünte Schulhof ist mit einem Fußballfeld, einem Basketballfeld, Tischtennisplatte verschiedenen Spielgeräten und Sitzmöglichkeiten ausgestattet. In direkter Umgebung befinden sich ein großer Parkplatz, die Grundschule „Marktschule“, das Leher Rathaus (div. Städt. Ämter) und das Amtsgericht. In der näheren Umgebung überwiegt Mischbebauung (Neubaugebiet mit Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäuser). Die Schule wird von vier Buslinien angefahren, den Bahnhof Lehe (Richtung Cuxhaven und Bremen) kann man zu Fuß in fünf Minuten gelangen. Ein Schwimmbad, Sportanlagen, ein Eisstadion, Geschäfte, Discounter, Einkaufszentren, Ärzte, Apotheken und die Nordsee-Zeitung sind ebenfalls fußläufig erreichbar.

Der Speckenbütteler Park und der Stadtpark Lehe befinden sich in der Nähe; es gibt viele Spielplätze und verschiedene Kindergärten im Stadtteil.

Die Veranstaltungsorte die Stadthalle, das Capitol, der Loschenturm, der Lehe-Treff und die „Theo“ befinden sich in der Nachbarschaft. In der Nähe sind verschiedene außerschulische Lernorte: das Eine-Welt-Zentrum, das Gesundheitsamt und die Aue, ein Naturschutzgebiet. Verschiedenste Glaubensgemeinschaften sind in der Umgebung vertreten: Freikirche, Pfingstler, evangelische und katholische Kirche, eine Moschee und die jüdische Gemeinde.

 

Sozialer Hintergrund der Schülerschaft

Die Schule wird zum jetzigen Zeitpunkt von ca. 600 Schülern besucht und spiegelt die breit gefächerte soziale Zusammensetzung des Stadtteils Lehe wider. Im Jahr 2017 stammen die Schüler aus 33 verschiedenen Nationen. Dazu zählen unter anderem die Türkei, Polen, Russland, Portugal, Syrien und Bulgarien.

1.1   Leitbild der Schule:

 

Wir.Lernen.Leben

  1. Wir selbst übernehmen Verantwortung für unser Lernen und unsere Schule.
  2. Jeder hat eine Begabung und die Schule fördert uns dabei.
  3. Wir haben Respekt vor unsern Mitmenschen.
  4. Die Zukunft gehört uns – die Schule ist ein Abschnitt auf dem Weg dorthin.
  5. Wir lernen für den Alltag, für den Beruf und für ein selbstbestimmtes Leben.
  6. Wir lernen miteinander und helfen uns gegenseitig.

(In den Gremien abgestimmte Leitziele von 2015; siehe Logbuch SALMI)

1.2   Ausgangssituation in ausgewählten pädagogischen Schwerpunkten

 

Um ein friedliches und freundliches Klassenklima zu unterstützen, ist traditionell eine Stunde in der Woche für den Klassenrat reserviert. Die Schüler besprechen in einem von Klasse 5 an ritualisierten, demokratischen Rahmen alle anliegenden wichtigen Probleme. Respekt und Verständnis füreinander werden dabei besonders aufgebaut.

Ein störungsfreies Lernen in der Gruppe ermöglicht das Auszeitmodell, bei dem etwaige Schüler für einen gewissen Zeitraum von unserem Sozialpädagogen während der Unterrichtszeit betreut werden. Die Schüler lernen dabei, Regeln einzuhalten. So kann ein lernförderliches Schulklima gewährleistet werden.

Die SALM befindet sich seit 2017 im Prozess, die Zertifizierung „Schule ohne Rassismus“ abzuschließen.

Einen weiteren Schwerpunkt stellt das Soziale Lernen dar. Hier wird vor allem auf die Übernahme von Verantwortung (z.B. Mitarbeit im Schülervertretungsgremium, in der Schülerbibliothek, als Pate für die neuen Fünftklässler, bei der Heft- und Medienausgabe, in der Streitschlichtungsgruppe, Schulsanitäterdienst, Hofpflege, Mitarbeit im Kiosk des Fördervereins während der Pausen, Engagement bei der Kriegsgräberpflege, Unterstützung der „Tafel“, Mitarbeit bei Ketaketi, Sponsorenläufe, Übernahme von Lernruppen im Sport an der angrenzenden Grundschule usw.)Wert gelegt.

Im Fachunterricht wird in der Klassengemeinschaft der neue Unterrichtsinhalt erarbeitet, durch kooperative Lernmethoden vertieft und schließlich individuell trainiert.

Der Projektunterricht dient dem ganzheitlichen, fächerübergreifenden Aneignen von Wissen. Er findet wöchentlich im Klassenverband statt, insbesondere für naturwissenschaftliche und gesellschaftlich-künstlerische Projekte. In den Jahrgangsstufen 8-10 wird der Projektunterricht als SOL (selbstorganisiertes Lernen) erteilt und dient insbesondere der Vorbereitung der Projektprüfung, die Teil der Abschlussprüfung im Jahrgang 10 ist. Die Schüler erlernen hierzu kooperative und produktive Lernmethoden, so dass sie immer stärker in die Lage versetzt werden, eigenen Forschungsfragen intensiv nachzugehen.

Im Wahlpflichtunterricht sind die Lerninhalte im sprachlichen (Lateinisch und Spanisch), künstlerischen (Kunst), handwerklichen (Technisches Werken), sportlichen (Sport und Gesundheit), im hauswirtschaftlichen und verbraucherorientierten (Haushalt und Konsum) und musischen Bereich (Chor) verankert. Hier können die Schüler ihre eigenen Interessen stärker ausbauen und neue Interessensgebiete und Fähigkeiten entwickeln.

Das Profilangebot Fußball (5. – 8. Jahrgangsstufe) ist langfristig im Sinne der Begabtenförderung ausgelegt. Für die Auswahl des Fußballprofils findet eine jährliche Sichtung in allen Grundschulen Bremerhavens statt.

Die individuelle Förderung ist ein wichtiger Schwerpunkt unserer Oberschule. Besondere Begabungen von leistungsstarken Schülern und individuelle Förderbedarfe (z.B. Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten) aller Schüler werden ermittelt und durch ein multiprofessionelles Team gefördert. Die Mitglieder des Zentrums für unterstützende Pädagogik (ZuP) tragen dazu bei, mit der Vielfalt der Schülerschaft umzugehen.

 Oberschule

Unsere Oberschule ist eine leistungsorientierte, inklusive (Lernfeld: lernen) Schule für alle Schülerinnen und Schüler. Bei uns können alle Schüler seit der Gründung der Schule allgemeinbildende Schulabschlüsse erwerben. Seit Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes 2009 haben sich die Bremer Schulen mit den Oberschulen auf den Weg der inklusiven Beschulung begeben. Wir definieren Inklusion im Bereich Bildung nicht nur in Hinblick auf die gemeinsame Beschulung von nicht behinderten und behinderten Kindern und Jugendlichen, sondern auf die Förderung aller Schülerinnen und Schüler – angefangen von der Einschränkung im kognitiven Bereich bis hin zur Hochbegabung, unbeachtet der Weltanschauung, Religion oder sozialer und kultureller Herkunft.

 Zentrum für unterstützende Pädagogik (ZuP)

Zentren für unterstützende Pädagogik sind seit 2011 integraler Bestandteil einer Schule im Land Bremen. Mitarbeiter im ZuP sind alle Fachkräfte, die für die Förderung der Schülerinnen und Schüler einer Schule zuständig sind. Das sind Lehrkräfte mit einer speziellen Kompetenz (z.B. Sonderpädagogen), pädagogische Mitarbeiter/innen (z.B. Assistenzen oder sozialpädagogische Fachkräfte) und Schulsozialarbeiter/innen. Die Aufgaben umfassen die Förderung der Schülerinnen und Schüler bei spezifischen individuellen Lernausgangslagen wie: LRS – Förderung, Leseförderung (z.B. Lese-Intensiv-Förderung), Förderung besonderer Begabungen (Hochbegabtenförderung etc.), Sonderpädagogische Förderbedarfe  und Sprachförderung. Jeder Jahrgangsstufe ist möglichst ein Sonderpädagoge zugeteilt, die mit dieser Jahrgangsstufe von der Klasse 5 bis Klasse 10 gemeinsam arbeitet.

Differenzierungsmodell

 Die Binnendifferenzierung

Wir verstehen unter Binnendifferenzierung oder innerer Differenzierung die individuelle Förderung einzelner Lernender innerhalb der bestehenden Lerngruppen. Ziel der Binnendifferenzierung ist nicht größtmögliche Auflösung von Heterogenität, sondern der produktive Umgang mit ihr. Binnendifferenzierung ist seit jeher verbindliches und zentrales Prinzip unserer Unterrichtsgestaltung in allen Jahrgängen. Das bedeutet den Schülern unterschiedliche, auf ihr Niveau abgestimmte Lernangebote zum jeweiligen Unterrichtsinhalt zur Verfügung zu stellen.

Äußere Leistungsdifferenzierung

Wir gehen davon aus, dass durch teilweise äußere Leistungsdifferenzierung der Heterogenität der Schülerschaft besser Rechnung getragen wird und durch unser spezifisches Konzept die Klassengemeinschaft gestärkt werden kann. Wir beginnen mit äußerer Leistungsdifferenzierung möglichst spät und organisieren sie auf zwei Niveaus (erweitert/ grundlegend). Ab der siebten Klasse wird in Mathematik und Englisch auf unterschiedlichen Niveaus gearbeitet, dieser Unterricht findet innerhalb der Klassengemeinschaft bis einschließlich Jahrgang 8 statt. Ab der neunten Klasse werden die Schüler äußeren Leistungsniveaukursen in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik und Chemie zugeordnet.

 

Leistungsbeurteilung

Mit dem Übergang in die fünfte Klasse schreiben die Schüler der Schule Am Leher Markt in den meisten Fächern regelmäßig Tests sowie zwei bis drei Klassenarbeiten pro Halbjahr. Hierbei stehen hinsichtlich der Bewertung nicht herkömmliche Noten im Vordergrund, sondern lernförderliche Kommentare, um die Schüler über ihre individuellen Lernfortschritte zu informieren. Statt Ziffernzeugnissen werden zu den Halbjahren verbindliche Schüler-Eltern-Beratungen durchgeführt sowie zum Schuljahresende im Jahrgang 7 Lernentwicklungsberichte übergeben, um den Schülern und Eltern die Entwicklung der Lernprozesse mitzuteilen.

Ab Klasse acht werden Mitarbeit, Tests sowie Klassenarbeiten benotet, sodass in den Lernentwicklungsberichten/Zeugnissen Noten hinzugefügt werden.

Bei den durchgeführten Tests und Klassenarbeiten in den Klassen der einzelnen Jahrgänge wird Wert darauf gelegt,  dass diese eine Vergleichbarkeit aufweisen. Zudem finden regelmäßig in den sechsten und achten Klassen Vergleichsarbeiten in Deutsch, Mathe und Englisch statt. Während in allen Fächern Vergleichsarbeiten schulintern durchgeführt werden, erfolgen sie in den achten Klassen in einem bundesweiten Vergleich.

An der SALM existiert ein einheitliches Bewertungsschema (Prozenttabelle) für die Bewertung der schriftlichen Arbeiten für alle Fächer.

Am Ende der 10. Klasse können die Schüler der SALM folgende Abschlüsse erwerben: EBBR (Erweiterte Berufsbildungsreife, MSA (Mittlerer Schulabschluss) sowie erweiterter MSA (Berechtigung zum Übergang auf die Gymnasiale Oberstufe). Die Schüler können nach 9 bei Erreichung der Bedingungen einen BBR zuerteilt bekommen oder sie verlassen die Schule mit einem sogenannten Allgemeinen Zeugnis (statuierte Schüler); dieses ist auch mit der Möglichkeit einer BBR-Zuerteilung verbunden.

Die SALM bietet ab Jahrgang 7 den sogenannten Schnellläuferkurs an, der zur Berechtigung des Abiturs nach 8 Jahren befähigt. Schülerinnen und Schüler, die diesen Kurs bis einschließlich Jahrgang 9 erfolgreich besuchen, dürfen nach der 9. Klasse zum Gymnasium überwechseln.

 

Ganztägiges Lernen

Der Ganztagsbetrieb der Schule Am Leher Markt besteht seit Februar 2007 in offener Form.
Eine offene Ganztagsschule bedeutet, dass die Schülerinnen und Schüler freiwillig an den Kursen teilnehmen können. Die Eltern entscheiden gemeinsam mit Ihren Kindern jedes Halbjahr neu, ob und in welchem Umfang sie an der Ganztagsschule teilnehmen. So ist es möglich, ganz nach den individuellen Bedürfnissen Nachmittagsangebote wahrzunehmen. Nach einem Schnuppertermin sind die Kinder dann verbindlich für die angewählten Kurse für ein Schulhalbjahr angemeldet.

Unser vielfältiges Angebot umfasst montags bis donnerstags von 11.30 bis 15.30 Uhr Freizeitangebote, Kurse, Betreuung und Förderung aus den Bereichen: Sport, Spiel, Musik, Kochen, Kunst, Basteln, Gestalten, Wellness und vieles mehr. Das Angebot „Frühbetreuung“ steht den Schülern ab 7.45 Uhr zur Verfügung. Durch diese zusätzlichen Lernmöglichkeiten und Freizeitangebote möchten wir die Schüler motivieren, sich an neuen und interessanten Angeboten auszuprobieren.

Alles Wichtige zum aktuellen Kursprogramm steht in unserem „Kursheft der Ganztagsschule“, welches halbjährig an die Schülerinnen und Schüler verteilt wird.

Wir kooperieren mit öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und Firmen, wodurch die Schule sich dem Stadtteil öffnet und so ein friedliches Miteinander aller Nationalitäten, Religionen sowie Menschen unterschiedlicher sozialer Herkunft im Stadtteil Lehe unterstützt. Unser gesamtes Angebot ist für die Schüler kostenfrei. Montag bis Donnerstag bieten wir allen Schülern unserer Schule auch ein warmes Mittagessen an.

Besondere inhaltliche Schwerpunkte

Vorbereitungsklassen

Durch die stadtweite Einrichtung von sogenannten Vorbereitungsklassen erhalten Schüler ohne Deutschkenntnisse nach Durchlaufen der Willkommensklassen bei uns eine intensive Sprachförderung, um den Wechsel in reguläre Klassen zu ermöglichen. Für die Schüler besteht an unserem Standtort die Möglichkeit, das deutsche Sprachdiplom zu erwerben.

Schwerpunkte nach Jahrgängen

Klassenratseinführung durch einen Lehrgang, Lion’s Quest in 5, Gartenarbeitsgemeinschaft ab Jahrgang 5 und Chorangebot

In der 5. Jahrgangsstufe ist das soziale Lernen ein Schwerpunkt. Der Klassenrat wird hier eingeführt und anschließend in allen Jahrgängen durchgeführt. In der 5. Klasse wird in Zukunft mit dem Programm Lion’s Quest gearbeitet. Im Wahlpflichtbereich können die Schüler an einem schulinternen Chor oder an der Garten-AG (5. -7. Jahrgang) teilnehmen und rund ums Jahr Erfahrungen im Schulgarten sammeln.

Projekte Bus-Checker und Cybermobbing sowie Organisation des schulinternen Programms am Buß- und Bettag im Jahrgang 6

Die Schüler lernen durch das Projekt Buschecker, sich in Bremerhaven selbstständig zu orientieren und die öffentlichen Verkehrsbetriebe zu nutzen. Im Jahrgang 6 wird ein Projekt gegen das Cybermobbing durchgeführt.

Traditionell wird von den 6. Klassen ein Programm für den Buß- und Bettag als Angebot für alle Jahrgänger vorbereitet und durchgeführt.

Winterfahrt in Jahrgang 7 – Schulsanitäterdienst und Streitschlichter Arbeitsgemeinschaft

Im 7. Jahrgang wird lerngruppenübergreifend eine Schulskifahrt mit intensivem Skilernprogramm durch schulinterne Sportlehrer durchgeführt. Die Vorbereitung hierfür findet im Sportunterricht im Herbst statt.

Bei Belegung des Wahlpflichtkurses Sport und Gesundheit erschließt sich die Mitarbeit im Schulsanitäterdienst (Jahrgänge 7-10) durch einen intensiven externen Erste-Hilfe-Kurs für Schüler.

Ab Jahrgang 7 können sich die Schüler speziell zu Streitschlichtern ausbilden lassen und sorgen somit für ein niederschwelliges Angebot, um Konflikte im Schulalltag schnell lösen zu können.

Praktikum und Antiaggressionstraining in Jahrgang 8 und Patenausbildung

Zu Beginn des Schuljahres findet fakultativ die sogenannte Patenausbildung statt. Die Paten betreuen hernach Kleingruppen von neuen Fünftklässlern und sollen ihnen die Integration in der neuen Schule erleichtern. Im Frühjahr findet das erste Betriebspraktikum statt und die Schüler durchlaufen in Kooperation mit der Polizei in geschlechtsspezifischen Gruppen ein von der Bürgerstiftung gesponsertes Antiaggressionstraining am Schuljahresende.

Betriebspraktikum und Potentialanalyse in Jahrgang 9 – England-oder Spanienexkursion

Das Betriebspraktikum in Jahrgang 9 bietet die Möglichkeit, sich besonders in sozialen Berufen zu erproben. Es findet im Frühjahr statt. Die Potentialanalyse hat seinen jährlichen Platz vor den Herbstferien.

In den Jahrgängen 9 und 10 finden unsere Exkursionen nach Spanien und England in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen statt.

Betriebspraktikum und Tage zur Orientierung in Klasse 10 – England-oder Spanienexkursion

Das dritte Betriebspraktikum findet vor den Herbstferien jährlich statt. Hier besteht die Möglichkeit, sich für einen Ausbildungsplatz verstärkt zu orientieren.

Am Ende der Klasse 10 finden in Kooperation mit der Dionysiuskirche die sogenannten Tage zur Orientierung als Seminarfahrt nach Drangstedt statt. Hier werden Schwerpunkte in Bereichen wie Selbstfindung, Stärken-und Schwächen-Analyse, Gruppendynamik, Zukunftsgedanken u.a. in Kleingruppen thematisiert.

In den Jahrgängen 9 und 10 finden unsere Exkursionen nach Spanien und England in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen statt.

 Berufsorientierung

Das Konzept der Berufsorientierung soll die Voraussetzungen für den erfolgreichen Einstieg in Ausbildung und Beruf schaffen. Als besonders wichtig ist der Erwerb von Schlüsselqualifikationen und Kompetenzen im Hinblick auf die Anforderungen der Berufswelt zu sehen. Die Behandlung berufsbezogener Themen in den einzelnen Fächern, die Verstärkung fächerübergreifenden Unterrichts über die Zusammenhänge der Arbeitswelt, die Vernetzung des Lernens in der Schule mit Lernorten außerhalb und die Vorbereitung, Durchführung, Betreuung und Auswertung von drei Berufs- und Betriebspraktika dienen diesem Ziel.

Wir führen regelmäßig im Frühjahr eine hauseigene Berufsorientierungsmesse mit regionalen Kooperationspartnern durch.

Der Berufswahlpass wird ab der Klasse 7 von allen Schülern geführt.

Wir nehmen in den Jahrgängen 6 und 7 engagiert mit allen Schülerinnen und Schülern am Girls‘ bzw. Boys‘ Day teil. In der Jahrgangsstufe 9 findet eine Potentialanalyse mit anschließendem Praxislehrgang in Kooperation mit der Handwerkskammer jährlich im Herbst statt.

 

MINT

Der Ausdruck „MINT“ ist ein Akronym, das aus den Begriffen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik gebildet wurde. Da diese Wissenschaften zu den zurzeit innovativsten wirtschaftlichen Bereichen gehören, liegt hier auch einer unserer schulischen Schwerpunkte.

Im Bereich „Jugend Forscht“ (Klassen 8-10) hat sich unsere Schule durch ihre Erfolge im landes- und sogar bundesweiten Vergleich einen Namen gemacht. Es besteht in diesem Bereich eine funktionierende Kooperation mit der Gymnasialen Oberstufe Geschwister Scholl. Hier wurden bereits gemeinsame Projekt (ArcelorL) erfolgreich durchgeführt. Wir bieten für alle interessierten Schüler wöchentlich einen Wahlunterrichtkurs Naturwissenschaften an, der besonders auf die Neigungen der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist.

In den unteren Jahrgängen (Klassen 5-7) hat das Bremerhaven weite einzige und methodenorientierte Projekt „Sal(a)mander“ in Kooperation mit dem Bremerhavener Zoo seit 2016 seinen Platz.

Im Bereich Wirtschaft, Arbeit, Technik führt die SALM seit langen Jahren die Wahlpflichtkurse Natur, Technik, Energie sowie Technisches Werken durch.

SPORT

Im Bereich Sport führen wir im Kursbereich 9/10 in Kooperation mit externen Partnern (Bremer Fußball-Verband und die COMMERZBANK) den einjährigen „Junior Coach“ durch, der Schülerinnen und Schüler an die Gruppenleitung von Sportübungsgruppen in Theorie und Praxis und an ehrenamtliche Tätigkeiten heranführt. Im Wahlpflichtbereich der Stufen 7/8 und 9/10 wird das Fach „Sport und Gesundheit“ zweijährig erteilt, welches ebenfalls berufsorientierte Inhalte bietet sowie einen großen Erst Hilfe Kurs integriert. Unsere Fußballmannschaft erzielt regelmäßig gute Erfolge auch über die Landesgrenze hinaus.

Im Jahrgang sieben steht jährlich eine Skifahrt in die Alpen auf dem Jahresplan der Schule.

Der Sportunterricht in den Jahrgängen 9 und 10 wird in Neigungsgruppen erteilt, so dass Schüler sich zwischen diversen Ballsportarten und Individualsporten etwa von Basketball, Handball, Tennis über Fitness bis Trampolin über vier Halbjahre entscheiden können.

SPRACHEN

Wir bieten Englisch obligatorisch ab Jahrgang fünf an. Ab Jahrgang sechs besteht die Möglichkeit Spanisch und ab Jahrgang sechs bzw. sieben Lateinisch anzuwählen. Im zweijährigen Wechsel führen die Fachschaften lerngruppenübergreifende Kursfahrten nach Spanien oder England für die Jahrgangsstufen 9 und 10 durch. Im Jahrgang sechs nehmen wir im Winter jährlich am Lesewettbewerb in Konkurrenz zu allen Bremerhavener Schulen teil. Im Fach Englisch findet das Projekt „Big Challenge“ jährlich im Mai für alle Schüler statt.

Die SALM arbeitet an der Installation von sogenannten ERASMUS-Projekten, um ihre Sprachangebote zu vertiefen und um Schüleraustauschangebote in Zukunft anbieten zu können.

 

1.3 Evaluation
Selbstevaluation

Regelmäßig werden unsere schulinternen Fortbildungen evaluiert. Der „Pilotjahrgang“ Oberschule (2011 – 2017) wurde umfänglich im Mai 2017 evaluiert (siehe Homepage). Diese Befragung wurde gemeinsam von Schülern und Schulleitung zusammengestellt. Die regelmäßig in Kooperation mit dem externen Partner Dionysiuskirche durchgeführte Seminarfahrt, „Tage zur Orientierung“ in den Jahrgängen neun und zehn, untersteht ebenso einer ritualisierten Evaluation. Wiederholt wurde das Essensangebot der Mensa und des Kiosks evaluiert.

1.4   Schulinterne Fortbildungen

Exemplarische Auflistung unserer Fortbildungen:

Oberschulentwicklung

Kooperative Methoden

Erste Hilfe

Stil im Hause

Classroommanagement

Schulprogrammarbeit

Kommunikation und Feedbackkultur

It’s Learning

Stark gegen Rechts

Mögliche Themen für weitere Fortbildungen:

Unterrichtsentwicklung

Soziales Lernen

 

1.5   Erfolge der Schule

Gewinn des Bildungspreises im Wettbewerb „Weitblick“ der Ingenieurskammer 2014

Gewinn des Lesewettbewerbs 2015

Gewinn des Ideenwettbewerbs „Vordenker für Bremen“ 2016 (Arcelor/NAT-AG)

Teilnahme am Bundesfinale des DFB-Fußballcups 2016; Wettkampf III

Zweiter Platz im Bremerhavener Solarbootrennen 2016 (NTE, WP-Kurs)

Gewinn der Wettbewerbe „Gib Bildung eine Chance“ in den Jahren 2014 (Deutsch) und 2015 (NAT-AG)

Gewinn des Landeswettbewerbes „Jugend Forscht“ in Biologie 2017 sowie zahlreiche Platzierungen in den Jahren 2016 und 2017

Finalteilnahme im Bundeswettbewerb „Jugend Forscht“ in Erlangen im Mai 2017 im Bereich Biologie

  • Qualitätsmanagement

Durch aufeinander aufbauende und anlassbezogene schulinterne und individuelle, externe Fortbildungen streben wir eine fortlaufende Qualitätssicherung des Unterrichts und der Schulentwicklung an.

Durch gemeinsame Planung von Klassenarbeiten und fächerübergreifenden Projekten sowie deren Auswertung nehmen wir das Thema Standards in unserem System ernst.

Die Installation eines durch die Gremien 2017 abgestimmten, umfänglichen schulinternen Curriculums für alle Jahrgangsstufen (siehe Jahresüberblick des Curriculums an der SALM) zeigen wir für alle in der Schulgemeinschaft überaus transparent, welche Inhalte und Lernziele in den Jahrgangsstufen verfolgt werden und ermöglichen schulintern eine pragmatische Verknüpfung von Themen über die einzelnen Fächer hinweg.

Durch diverse Maßnahmen suchen wir unsere interne und externe Evaluation voranzutreiben und ein breites Feedback einzuholen (Fragebogen zur Oberschulentwicklung in Jahrgang 10, Examensarbeit zur Entwicklung der Zertifizierung Schule ohne Rassismus, Feedbackeinholung von internen und externen Mitarbeitern und Kooperationspartnern sowie Eltern und Schülern usw.).

Der exakt geführte Jahresplan (seit 2014) dokumentiert die Termine und Aktivitäten über das ganze Schuljahr und dient zur Rechenschaftslegung. Er ist stets für alle Interessierten aktuell auch auf der Homepage einsehbar.

Die Homepage wird seit 2016 sehr sorgfältig und aktualisiert geführt und dient somit als Medium, um Protokolle der letzten Jahre kollegiumsintern einzusehen oder für Eltern und Schüler, um Aktuelles aus dem Schulleben zu verfolgen. Weiterhin werden anlassbezogen Informationen, Reader, Anweisungen, Formulare, Projektleitfaden, der Jahresplan, Klassenarbeitsraster usw. hochgeladen, um die Kommunikation und die gemeinsame Arbeit aller zu erleichtern.

Das digitale schwarze Brett ermöglicht seit 2017 eine schnelle Kommunikation zwischen dem Hauptgebäude und der Dependance und die dazugehörige APP versorgt alle in der Schulgemeinschaft mit dem aktuellen Vertretungsplan sowie weiteren wichtigen Neuigkeiten und Informationen.

 

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