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Presseinformation des Jugendprogrammes »MINT Zukunft schaffen!«

Nachdem die SALM die erste MINT-zertifizierte Schule in Bremerhaven wurde, hier die offizielle Pressemitteilung des Jugendprogrammes „MINT Zukunft schaffen“:

 

Bremen/Berlin, 22. Oktober 2018

 

Vier Schulen aus Bremen wurden heute als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielt eine Schule das erste Mal die Ehrung und weitere drei Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet »MINT-freundliche Schule« geehrt.

 

Darüber hinaus wurden drei Schulen als „Digitale Schule“ geehrt. Diesen Schulen wurde es durch einen Leitfaden ermöglicht, eine Standortbestimmung sowie eine Selbsteinschätzung zum Thema „Digitalisierung“ vorzunehmen und Anregungen umzusetzen. Bei Vorliegen einer entsprechenden Profilbildung kann von einer digitalen Schule gesprochen werden.

 

Alle Schulen wurden heute für ihre MINT-Schwerpunktsetzung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) im Rahmen einer Festveranstaltung bei der swb AG ausgezeichnet. Die Ehrung der Schulen in Bremen steht unter der Schirmherrschaft der Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Dr. Claudia Bogedan sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).

 

„Ich freue mich sehr darüber, dass vier Schulen aus dem Land Bremen als MINT-freundliche Schulen und drei als Digitale Schulen ausgezeichnet werden. Die Anforderungen für diese Ehrungen sind hoch. Dabei geht es nicht nur um Wissen und Können und das Verständnis mathematisch-naturwissenschaftlicher Phänomene. Vielmehr sollen in den MINT-Fächern auch die Neugier geweckt und spezifische Interessen herausgebildet werden. Es ist wichtig, dass Schülerinnen und Schüler auch selbstständig arbeiten und zu eigenen Ergebnissen kommen. Diese mehrdimensionalen Bildungsziele werden in den Schulen erfolgreich vermittelt. Der Aha-Effekt, der sich dadurch in den Köpfen der Kinder und Jugendlichen einstellt, erhöht die Motivation. Wir erhoffen uns durch den Digitalpakt einen weiteren Schritt zur umfassenden Digitalisierung in den Schulen. Mit der KMK haben wir eine gute Grundlage für die pädagogischen Fragen gelegt, Bremen ist da sehr weit. Nun ist es notwendig, die Hardware anzupassen“, sagt Bremens Senatorin für Kinder und Bildung, Frau Dr. Claudia Bogedan.

 

„Unsere 1700 MINT-freundlichen Schulen – so wie andere interessierte Schulen auch – öffnen sich stärker und stärker für die Digitalisierung. Sie wollen Schulentwicklung mit digitaler Transformation verknüpfen. Mit unserem Auszeichnungsprogramm „Digitale Schule“ setzen wir jetzt ein wichtiges Zeichen, um die Schulen auch bei diesem komplexen Thema zu unterstützen. Wir zeigen einen Zielrahmen  und die Leitplanken für den Weg auf. Damit sind wir wichtige Brückenbauer für den hoffentlich bald kommenden Digitalpakt Schule und unsere ausgezeichneten Schulen sind die digitalen Vorreiter“, sagt Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

 

„Aus Sicht der Metall- und Elektroindustrie ist der DigitalPakt Schule ein wichtiges Zeichen der Bundesregierung, um die allgemeinbildenden Schulen bei der Gestaltung des digitalen Strukturwandels zu unterstützen und sie fit für die Zukunft zu machen. Seitens der Wirtschaft können wir dieses Vorhaben sehr gut begleiten, indem wir solche Schulen sichtbar machen, die in der Weiterentwicklung der MINT-Bildung sowie in der Digitalisierung wichtige Handlungsfelder sehen. Die Signets „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“ eignen sich hervorragend zur Umsetzung dieser Idee“, kommentiert Peter Golinski, Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.

 

„Vier Schulen werden heute in Bremen als „MINT-freundliche Schule“ geehrt; damit wird die Gesamtzahl von rund 15 MINT-freundlichen Schulen in der Hansestadt erreicht. Ein deutlicher Beleg, dass MINT in Bremen einen hohen Stellenwert hat. Zusätzlich ist bei den Bremer Schulen das Thema „Digitalisierung“ weit vorn. Wurde doch die Zahl der „Digitalen Schulen“ inzwischen von einer auf vier gesteigert“, sagt Thomas Michel, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI).

Dr. Torsten Köhne, swb-Vorstandsvorsitzender sagt: „Dass die heutige Feier bei uns im Kraftwerk stattfinden kann, ist eine tolle Sache. Am Standort Hastedt wird seit 1906 Strom erzeugt. Seitdem werden dort Erkenntnisse aus der Naturwissenschaft durch Technik zum Nutzen von uns Menschen eingesetzt und laufend modernisiert. Aktuell suchen wir wieder nach neuen Lösungen, um von hier aus die Energie- und Wärmeversorgung für große Teile Bremens nach einem Ausstieg aus der Kohleverstromung auch in Zukunft sicherzustellen. Um diese Lösungen zu finden und umzusetzen, brauchen wir kluge Köpfe, und die klugen Köpfe von morgen sind die Schüler von heute. Als möglicher späterer Arbeitgeber liefern wir sehr gerne bereits in der Phase der Berufsorientierung Impulse, die Schüler und Studenten wieder neugieriger auf Naturwissenschaft und Technik machen.“

 

Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess.

 

Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Deutsche Mathematiker-Vereinigung DMV; MNU – Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V.; Cisco Systems (Cisco Networking Academies); Telekom Stiftung und Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI)

 

Kurzbeschreibung »MINT Zukunft schaffen!«: Die Initiative will Lernenden und Lehrenden in Schulen und Hochschulen sowie Eltern und Unternehmern die vielfältigen Entwicklungsperspektiven, Zukunftsgestaltungen und Praxisbezüge der MINT-Bildung nahe bringen und eine Multiplikationsplattform für alle bereits erfolgreich arbeitenden MINT-Initiativen in Deutschland sein. »MINT Zukunft schaffen!« wirbt für MINT-Studien, MINT-Berufe und MINT-Ausbildungen und will die Öffentlichkeit über die Dringlichkeit des MINT-Engagements informieren. Vor allem aber will »MINT Zukunft schaffen!« gemeinsam mit seinen Partnern Begeisterung für MINT wecken und über attraktive Berufsmöglichkeiten und Karrierewege in den MINT-Berufen informieren.

 

 

Ansprechpartner Presse:

Ekkehard Diedrich

Projektleiter »MINT Zukunft schaffen!«

Tel.: (030) 24632-457

ekkehard.diedrich@mintzukunftschaffen.de

 

Benjamin Gesing

Leiter Jugendprogramme »MINT Zukunft schaffen!«

Tel.: (030) 24632-458

benjamin.gesing@mintzukunftschaffen.de

 

Spreeufer 5 (Kurfürstenhöfe)

10178 Berlin

Fax: (030) 21230-959

 

 

 

Diese Schulen wurden von Experten geprüft und werden 2018 erstmals als „MINT-freundliche Schule“ geehrt:

Schule am Lehrer Markt Bremerhaven

 

 

Diese Schulen sind bereits „MINT-freundliche Schule“ und werden 2018 nach weiterer Prüfung erneut geehrt:

 

Hermann-Böse-Gymnasium Bremen

Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Bremen

Europaschule Schulzentrum Sekundarbereich II Utbremen

 

 

Diese Schulen werden 2018 als „Digitale Schule“ geehrt:

 

Kippenberg-Gymnasium Bremen

Hermann-Böse-Gymnasium Bremen

Europaschule Schulzentrum Sekundarbereich II Utbremen

Wie Zootiere helfen, schulische Leistungen zu verbessern

Naturwissenschaftler arbeiten strukturiert und konzentriert. Sie entwickeln zur Problemlösung entsprechende Strategien.
Diese Fähigkeiten fehlen Kindern mit Lernstörungen. Zusätzlich kennen diese Kinder häufig keine Lernstrategien und kön –
nen verhaltensauffällig sein. Wir nutzten den naturwissenschaftlichen Unterricht im Zoo am Meer Bremerhaven deshalb
nicht nur zur Vermittlung von Fachwissen, sondern auch zum Methodentraining. Alle Kinder waren am Ende des Projektes
deutlich motivierter und selbstbewusster und konnten dem Regelunterricht besser folgen.

Hier der komplette Artikel:

 

MNU_5_2018_330–334

 

Quelle: MNU Journal − Ausgabe 5.2018 − ISSN 0025-5866 − © Verlag Klaus Seeberger, Neuss

Forschendes Lernen: SALM bei Senatsempfang

Anlässlich des 10jährigen Bestehens der Regionalwettbewerbe von Jugend Forscht in Bremerhaven und Bremen wurde am Montag, 18.6.18 ein Senatsempfang gegeben. Im stilvollen Ambiente des Bremer Rathauses wurde der Einsatz aller, die sich im MINT-Bereich engagieren, geehrt.

Die Schule Am Leher Markt (SALM) war ebenfalls durch MINT-Lehrkräfte und die Schulleitung vertreten.

Naturwissenschaften

Integrierte Naturwissenschaften bis Jahrgang 8

Naturwissenschaftliche Grundbildung ist ein wichtiger Teil der Allgemeinbildung. Sie ist eine wesentliche Voraussetzung für eine lebenslange Auseinandersetzung mit der sich verändernden Welt. Naturwissenschaftliche Grundbildung ermöglicht Schülern auch die Aneignung neuer Wissensbestände in der weiteren schulischen und außerschulischen Ausbildung.

 

 

 

In diesem Unterricht wird den Schülern ermöglicht, naturwissenschaftliche Kompetenzen zu erwerben, d. h. im experimentellen naturwissenschaftlichen Arbeiten selbstständig zu hinterfragen, zu experimentieren, zu schlussfolgern, zu begründen und zu dokumentieren.

An der SALM werden die Fächer Chemie, Physik und Biologie in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 integriert als Naturwissenschaft unterrichtet.

Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 8 haben in der Regel ein breites Interesse an Phänomenen der natürlichen Welt und an der von Menschen geschaffenen Technik. Diese Phänomene und Zusammenhänge sind so komplex und vielfältig, dass eine ganzheitliche und interdisziplinäre Herangehensweise zu ihrem Verständnis notwendig ist.

Der Unterricht im Fach Naturwissenschaften in den Jahrgangsstufen 5 bis 8 berücksichtigt diese ganzheitliche Wahrnehmung. Er macht Gemeinsamkeiten der naturwissenschaftlichen Disziplinen und erste Unterscheidungen erfahrbar. Die ausgewählten Themen haben fächerübergreifende Bedeutung und es werden vielfältige interdisziplinäre Zusammenhänge berücksichtigt.

Schwerpunkt „MINT“

Der Ausdruck „MINT“ ist ein künstliches Wort, welches aus den Begriffen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik gebildet wurde.

Einer der Schwerpunkte der Schule Am Leher Markt liegt im Bereich MINT.

Frau Dr. Michaela Lelke ist an der SALM die verantwortliche MINT-Koordinatorin. Sie organisiert für die jährliche Projektwoche unterschiedliche naturwissenschaftliche Projekte. Im Rahmen der „Nat-AG“ betreut sie die Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben (Science Olympiade, Jugend forscht) und die Durchführung von Projektarbeiten. Zusätzlich hat sie das Förderprogramm SAL(a)Mander entwickelt und leitet dieses auch selber.

Bei Fragen erreichen die Dr. Lelke unter: m.lelke-dr@schulen.bremerhaven.de

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