Oberschule | offene Ganztagsschule

26.10.2020 – Das Gesundheitsamt Bremerhaven informiert:

Information für Erziehungsberechtigte:


Ist mein Kind krank? Wann muss es zu Hause
bleiben? Wann darf es in die Kita oder die
Schule?
Es ist nicht immer einfach, zu entscheiden, ob ein Kita- oder Schulbesuch
bei bestimmten Erkältungszeichen Ihres Kindes möglich ist oder nicht.
Diese Information soll Ihnen dabei helfen.
Bitte beachten Sie deshalb folgende Hinweise und Empfehlungen, wenn
Sie vor der Frage stehen, ob Ihr Kind in die Einrichtung gehen darf:

Grundsätzlich gilt: Kinder, die Fieber (Fieber ist eine
Körpertemperatur von 38 °C und mehr) haben oder eindeutig krank
sind, gehören nicht in die Kita oder die Schule.

Bei einem oder mehreren dieser Symptome bleibt Ihr Kind zu
Hause:
• Fieber (morgens mindestens 38 °C Körpertemperatur)
• Fieber und schwere Atemwegssymptomatik (z.B. starker Husten)
• grippeähnliche Symptome (z.B. Gliederschmerzen, Schüttelfrost,
unübliche Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, Kurzatmigkeit)
• plötzlich aufgetretener anhaltender Husten
• Halsschmerzen
• Durchfall und Erbrechen

Es ist zu empfehlen, dass Sie in einer solchen Situation mit dem
Kinderarzt Kontakt aufnehmen.
Wenn Ihr Kind nach der Erkrankung mindestens 24 Stunden ohne
Symptome (ohne Krankheitszeichen) ist, darf es wieder in die Einrichtung
gehen. (Das heißt für Sie: So wie Ihr Kind gestern war, hätte es in die
Einrichtung gehen können, also darf es heute wieder gehen). Die Vorlage
eines Attests oder eines negativen Testergebnisses ist nicht erforderlich.
Eine Bescheinigung der Erziehungsberechtigten, also von Ihnen, dass Ihr
Kind wieder gesund ist, ist bei Bedarf bei der Einrichtung abzugeben.

Wenn direkter Kontakt zu einer positiv auf COVID-19 (Corona)
getesteten Person bestanden hat oder sogar ein positives
Testergebnis für Ihr Kind vorliegt, darf es nicht in die Einrichtung.
In diesem Fall wird sich das Gesundheitsamt ohnehin im Rahmen seiner
Ermittlungen mit Ihnen in Verbindung setzen.

Bei diesen Symptomen darf Ihr Kind die Einrichtung besuchen:
(Voraussetzung: Ihr Kind hatte keinen Kontakt zu einer positiv auf
Corona getesteten Person)
• eine laufende Nase
• ein einfacher Schnupfen, wenn sich das Kind ansonsten wohl fühlt,
• Niesen und Husten aufgrund von Heuschnupfen oder einer
Pollenallergie.
• Gelegentliches Husten, wenn das Kind ansonsten gesund ist
Für Rückfragen steht das Gesundheitsamt Bremerhaven unter
Tel. 590-2281 bzw. per E-Mail
gesundheitsamt@magistrat.bremerhaven.de zur Verfügung.

Neue Informationen vom Schulamt: Wer ist vom Unterricht in der Schule befreit und wie werden die Leistungen beurteilt?

Befreiung von der Teilnahme am Lernen in der Schule

Von der Teilnahme am Lernen in der Schule können befreit werden

  • Schülerinnen mit Vorerkrankungen oder geschwächtem Immunsystem
  • Schülerinnen mit Beeinträchtigungen, bei denen aus medizinischer Sicht eine Präsenz in der Schule nicht geraten ist.
  • Schüler*innen, die mit einer Person, die zu einer Risikogruppe gehört, im selben Haushalt lebt.

Es genügt eine schriftliche Anzeige bei der Schulleitung. Ein Attest ist nicht notwendig.

Schüler*innen, die zur Risikogruppe gehören bzw. mit Personen aus Risikogruppen in einem Haushalt leben, und nicht am Lernen in der Schule teilnehmen, nehmen weiterhin am Lernen Zuhause teil.

Leistungsbeurteilung

Grundsätzlich gilt für allgemeinbildende Schulen:

  1. Leistungen, die bis zum 13.03.2020 in Phase I erbracht wurden, fließen vollständig in die Jahresleistung bzw. Halbjahresleitung ein.
  2. Leistungen aus Phase II fließen in die Bewertung ein, wenn sie sich positiv auf das individuelle Leistungsbild auswirken.
  3. In Phase III ist die Leistungsbewertung an eine Leistungserbringung im Zusammenhang mit Präsenzunterricht und an eine Begleitung des Lernens zu Hause durch die jeweilige Lehrkraft gebunden. 
Phase I:Leistungen, die vor dem Aussetzen des Unterrichtsbetriebs am 16.03.2020 erbracht wurden
Phase II:Leistungen, die während der Einstellung des Unterrichtsbetriebes erbracht wurden 
Phase III:Leistungen, die nach der Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts erbracht werden, ab dem 27.04.2020 (10. Jahrgangsstufe und Prüfungsklassen der Berufsbildenden Schulen) bzw. ab dem 04.05.2020 (Q1 und 4. Jahrgangsstufe) sowie ab dem 04.05.2020 für Schülerinnen und Schüler, die an Unterstützungsangeboten der Schule teilnehmen.

Für Schülerinnen und Schüler, die zu Risikogruppen gehören und deshalb Präsenzphasen nicht uneingeschränkt wahrnehmen können, werden durch die Schulleitung individuelle Regelungen getroffen, um Leistungserbringung und Leistungsrückmeldungen in geeignetem Setting zu ermöglichen.

Jahrgangsstufe 10

In der Sekundarstufe I der Oberschulen erfolgt derzeit die Prüfungsvorbereitung bis zum ersten schriftlichen Prüfungstermin mit 8 Präsenzstunden pro Woche. Vorgesehen ist dabei, den Schwerpunkt auf die Fächer der schriftlichen Prüfung mit je 2 Stunden zu legen, sowie ein weiteres prüfungsvorbereitendes Angebot im Hinblick auf die mündlichen Prüfungen zu schaffen. Die Präsenzphasen werden mit begleitetem Lernen zu Hause verknüpft.

Der prüfungsvorbereitende Unterricht in den Fächern der schriftlichen Prüfung sowie im weiteren Fach (dem voraussichtlichen mündlichen Prüfungsfach) wird regulär bewertet. Die Bewertung fließt in die in der Jahrgangsstufe 10 erbrachten unterrichtlichen Leistungen (Jahresnote) ein.

Wenn sowohl schriftliche als auch mündliche Prüfungen abgeschlossen sind, findet grundsätzlich kein Unterricht mehr statt.

Nach § 8 Abs. 3 Prüfungsverordnung sind zusätzliche mündliche Prüfungen in den Fächern der schriftlichen Prüfung anzusetzen, wenn durch die Note der Prüfungsleistung das Bestehen der Prüfung gefährdet ist. Der prüfungsvorbereitende Unterricht in diesen Fächern bis zur jeweiligen Zusatzprüfung wird wegen des Gebots der Gleichbehandlung nicht bewertet. Bewertet wird nur die Prüfungsleistung.

Nach § 8 Abs. 4 Prüfungsverordnung sind mündliche Prüfungen in bis zu zwei Fächern durchzuführen, die nicht Gegenstand der Abschlussprüfung sind, wenn durch die unterrichtliche Leistung in diesen Fächern die Abschlussvergabe (im Hinblick auf die Bildungsgangsprognose) gefährdet ist. Der prüfungsvorbereitende Unterricht in diesen zusätzlichen mündlichen Prüfungsfächern bis zur jeweiligen Prüfung wird wegen des Gebots der Gleichbehandlung nicht bewertet. Bewertet wird nur die Prüfungsleistung.

Leistungen im Ergebnis des Lernens zu Hause bis zum 03.05.2020 (Phase II) können in die in der Jahrgangsstufe 10 erbrachten unterrichtlichen Leistungen (Jahresnote) einfließen, wenn sie sich positiv auf die Note auswirken.

Alle anderen Jahrgänge

Für die Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I, die derzeit noch nicht in Präsenzphasen einbezogen sind, gilt, dass Leistungen, die die Schülerinnen und Schüler in Phase II zu Hause erbracht haben und die positive Arbeitsergebnisse, erkennbare Anstrengungen und eine positive Arbeitshaltung zeigen, in die Bewertung der Leistung und des Arbeitsverhaltens einbezogen werden. Leistungen, die in Phase III erbracht werden, sind an eine entsprechende Lernbegleitung gebunden und werden in die Bewertung einbezogen, wenn sie im einsetzenden Präsenzunterricht oder im Rahmen eines Unterstützungsangebotes von einer Lehrkraft überprüft werden.

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